Ignore the Sirens

Ignore the Sirens, aus Köln und Umland, sind geprägt von Bands wie Killswitch Engage, Raised Fist und As I lay dying – da läuft im Kopfkino bereits eine energiegeladene Show, bei der einem der Sound nur so um die Ohren fliegt, ein Klick ins Video zu * A Common Man * gibt erfreuliche Gewissheit. Bassist Tarek erzählt von Köln…

Köln ist  von so vielseitiger Lebenslust geprägt. Ich mag hier vor allem die gute Laune, die einem fast immer und überall begegnet. Jeder darf mit Ecken und Kanten sein wie er will und überall gibts Kölsch in Büdchen, Kneipen, Lokalen und Brauhäusern. Das Wetter ist in Köln immer etwas milder und wärmer als drum herum.  In Ehrenfeld im Speziellen haben wir nicht nur die besten und größten Graffitis, sondern auch leckeres Essen aus aller Welt und zumindest noch die Reste einer rock n‘ rolligen Atmosphäre, auch wenn diese leider durch die Umstrukturierung seitens der Stadt und der Schließung wichtiger Kulturschauplätze hart zu kämpfen hat. Solang es aber noch den Sonic Ballroom gibt, ist alles gut.  Auch das E.D.P. liegt immer gut auf dem Weg für drei Mexikaner und drei Kölsch.

Natürlich braucht man es auch mal etwas kuscheliger, besonders als Metalcore-Musiker; da ist das Königsblut meine liebste hartdekorierte Adresse für Cocktails in Schmusekissen.
Auch das kleine Musiklokal „Tankstelle“ in der Kiffhäuserstraße ist besonders Donnerstagabends ein Geheimtip, hier wird die offene Bühne sehr leidenschaftlich von Unplugged-Musikern gestürmt.  Was das Musikerdasein in Köln einfacher oder interessanter machen könnte, ist gar nicht so einfach zu sagen. Man kann sich über das vielfältige Angebot nicht beklagen, genau das macht es dem verwöhnten Zuschauer aber auch manchmal schwer sich zu motivieren und zu entscheiden. Daher sind gerade kleine Konzerte unbekannter Bands oftmals nicht besonders gut besucht, leider. Dennoch bekommt man immerhin hier und da eine Chance, auch wenn gelegentlich die Band selbst dafür bezahlen muss, indem sie selbst eine Mindestanzahl der Tickets kaufen muss.  Ich würde mir wünschen, das man hier von der Stadt Fördergelder beantragen kann.

 

Lieblingsalben

Micha (Gesang): „White Pony“ von Deftones & „Little Hell“ von City and Colour

Joshua (Gitarre):  „Disobedient“ von Stick to your guns & „Disgusting“ von Beartooth

Michel (Gitarre): „Constellations“ von August burns red & „Origin of symmetry“ von Muse

Tarek (Bass): „Dedication“ von Raised Fist &  „Fortress“ von Protest the hero

Stefan (Drums):  „Johnossi“ von Johnossi und „Leveler“ von August burns red

 

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